England Radtour 2023 (5)

Für eine Veranstaltung reiste ich Ende März nach Northumberland (im Norden Englands, fast an der schottischen Grenze). Die Woche nach der Veranstaltung hatte ich Urlaub genommen, um ein wenig mehr von England zu erkunden. Dies ist der vierte Tag der Radtour.

Diesmal hatte die Unterkunft kein Frühstück dabei, aber das war mir auch recht. So hatte ich Frühstück aus dem Rucksack und freute mich auf ein Café für das zweite Frühstück. Los ging es entlang der Strandpromenade, gegen den Wind.

Ende der Strandpromenade von Blackpool und Beginn der Dünen an grauen Märztag
Ende der Strandpromenade von Blackpool und Beginn der Dünen an grauen Märztag

Als ich endlich Richtung Westen drehte, wurde der Wind etwas erträglicher. Entlang kleiner Straßen führte mich Radweg bis kurz vor Preston, wo ich ihn in einer Baustelle verlor und unbemerkt eine leichte Ecke fuhr. Große Städte sind immer etwas schwieriger zu navigieren, es gibt einfach zu viele Kreuzungen. Preston selber war überraschend zu Ende: Innenstadt – Park – alte Eisenbahnstrecke, alles in 3 Minuten. Da ich dann doch hungrig wurde, ärgerte ich mich etwas, vorher an einer Frühstücksoption vorbei gefahren zu sein. Aber zum Glück fand ich eine Stelle am Ende der alten Eisenbahnstrecke und genoss ein weiteres vegetarisches Full-English Breakfast.

Danach ging es vorwiegend durch Ortschaften und leicht bergauf, bis ich schließlich in den Südrand der South Pennines und Radweg 91 einbog. Schlagartig wurden die Ortschaften selten und klein, dafür ging es mehr bergauf und bergab. Ich querte verschiedene Bäche, die letztendlich alle nach Manchester führten und jeder Bach war in einem Tal. Die Landschaft war das etwas anstrengendere Radeln aber wert.

Blick von der Stones Bank Road nach Manchester. Das Wetter war grau und die Wolken hingen tief. Trotzdem hatte man einen erstaunlich guten Blick. Der Frühling war Ende März auf 250 Höhenmetern noch nicht angekommen.
Blick von der Stones Bank Road nach Manchester. Das Wetter war grau und die Wolken hingen tief. Trotzdem hatte man einen erstaunlich guten Blick. Der Frühling war Ende März auf 250 Höhenmetern noch nicht angekommen.
Blick von der Stones Bank Road nach Manchester mit viel digitalem Zoom.
Blick von der Stones Bank Road nach Manchester mit viel digitalem Zoom.

Gegen Ende der Radtour, auch weil ich noch Zeit hatte, wich ich nochmal von der geplanten Route ab und fuhr bis Ramsbottom bevor ich wieder Richtung Südosten schwenkte. Dadurch kam noch ein Hügel hinzu, hier war auch schon deutlich mehr Verkehr. Im nachhinein sah ich, dass Radweg 92 vielleicht eine schönere Alternative gewesen wäre. Das letzte Stückchen bis Oldham war dann entlang von Hauptstraßen, aber verkehrsmäßig war es nicht zu schlimm. Dies war die einzige Unterkunft, die ich vor meiner Reise gebucht hatte.

Windkraftanlagen in den South Pennines, nördlich von Manchester.
Windkraftanlagen in den South Pennines, nördlich von Manchester.

Ich war zwar schon 17 Uhr angekommen. Diesmal setzte ich mich nach der Dusche nochmal aufs Rad um Freunde in Prestwich zu treffen. Die 15 km dahin, ohne Gepäck waren sehr entspannt, auch wenn sich das Fahrrad überraschend wackelig anfühlte. Der Weg zurück war nass, es schüttete kräftig. Sobald man nicht mehr nässer werden kann und es ausreichend warm ist, kann Regen aber auch Spaß machen. Nach gutem Essen und angenehmen Abend, sowie wenig Verkehr war ich sehr entspannt.

Höhenprofil der Radtour von Blackpool nach Manchester.
SRTM Reliefkarte mit GPS Daten

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