• Schottland 2017 (3)

    Blick vom Stac Pollaidh auf die schottische Landschaft.
    Blick vom Stac Pollaidh auf die schottische Landschaft.

    Wir hatten tatsächlich zwei Mal versucht den Stac Pollaidh zu besteigen. Beim ersten Mal von der Rückseite, ohne Weg. Das war zwar schön, aber auch ganz schön anstrengend. Das Grüne ist nicht nur Gras. So dass wir, bevor es steil wurde, wieder zurück sind. Beim zweiten Mal ging es dann den Wanderweg auf der Südseite entlang nach oben. Aufgrund der Höhenmeter war das immer noch guter Sport.

    Zeitraffer des Sonnenuntergangs von der Unterkunft ist auf Ronnys Youtube Kanal: https://youtu.be/UqokoCJz76M

    3 Stunden Zeitraffer des Sonnenuntergangs in Schottland, mit Schafen, tollen Farben and interesting colours
  • Norwegen 2014 (9)

    Bewaldete Hänge am Fluss Divielva. Blick flussabwärts. (Norwegen)
    Bewaldete Hänge am Fluss Divielva. Blick flussabwärts. (Norwegen)

    Nach der Querung vom Divielva wanderten wir einige Zeit durch idyllische Wälder nach oben. Aber es war auch schön, irgendwann auch wieder weiten Ausblick zu haben.

  • La Palma 2014 (5)

    Blick auf die Ebene von Los Llanos der Aridane und El Paso, Pico Bejenado dahinter, und La Cumbrecita (die Lücke in den Bergen) von einem Aussichtspunkt in der Nähe vom Montaña Quemada, La Palma, Spanien
    Blick auf die Ebene von Los Llanos der Aridane und El Paso, Pico Bejenado dahinter, und La Cumbrecita (die Lücke in den Bergen) von einem Aussichtspunkt in der Nähe vom Montaña Quemada, La Palma, Spanien

    Meine erste Wochenendradtour auf La Palma führte entlang der LP-3 die Cumbre hinauf, einfach um Mal zu schauen, wie weit ich komme. Dank des zeitigen Starts war die Straße relativ ruhig. Als langsamer Radfahrer ist man sonst ein Hindernis, da auf der kurvenreichen Strecke das Überholen für die Autos nicht ganz einfach ist. Die Höhenmeter waren schon herausfordernd, aber ich habe mich gefreut als ich das Tunnelportal in etwa 1000m Höhe erreicht hatte. Nach dem Tunnel ging es dann entlang der LP-301 weiter. Ich wusste, dass die Insel zum Süden flacher wird und erwartete deswegen kaum noch Höhenmeter. Hätte ich mal auf die Karte geschaut. Es ging noch bis 500m weiter bergauf, erst am Refugio de El Pilar hatte ich den höchsten Punkt erreicht. Ich war sehr froh dann endlich oben zu sein. Die Rückfahrt hingegen war einfach toll.

    Ostportal des Tunel de la Cumbre mit Ronnys Fahrrad davor.
    Ostportal des Tunel de la Cumbre mit Ronnys Fahrrad davor.
    Höhenprofil (rot) und Geschwindigkeitsprofil (grün) von Ronnys Radtour. Bergab war ich auf jeden Fall schneller als bergauf. Bergab kann man auch gut die Zahl der Haarnadelkurven zählen, da ich für die doch etwas die Geschwindigkeit verringert habe.
    Höhenprofil (rot) und Geschwindigkeitsprofil (grün) von meiner Radtour. Bergab war ich auf jeden Fall schneller als bergauf. Bergab kann man auch gut die Zahl der Haarnadelkurven zählen, da ich für die doch etwas die Geschwindigkeit verringert habe.
    Geografische Karte mit Route (Im Tunnel gab es kein GPS-Empfang), erstellt mit https://github.com/ronnyerrmann/cycle_logging
    Geografische Karte mit Route (Im Tunnel gab es kein GPS-Empfang), erstellt mit https://github.com/ronnyerrmann/cycle_logging

    Von Ronny Errmann

  • Deutschland/Schweiz 2014

    Rheinbrücke und Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Der Rhein führte im Juli 2014 Hochwasser
    Rheinbrücke und Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Der Rhein führte im Juli 2014 Hochwasser

    Wir besuchten Freunde in der Schweiz und sind mit dem Fahrrad hingefahren. Das Überqueren der Grenze gehört auch dazu, hier sind wir gerade zwischen den Ländern und zwischen Waldshut und Koblenz. Es ist nicht der fotogenste Ort.

  • Bretagne 2013 (3)

    Sonnenuntergang hinter Le Mont-Saint-Michel, Frankreich, mit einsamen Radfahrer auf dem Watt.
    Sonnenuntergang hinter Le Mont-Saint-Michel, Frankreich, mit einsamen Radfahrer auf dem Watt.

    Bei unserer Radtour in der Bretagne verbrachten wir eine Nacht in der Normandie, östlich von Le Mont-Saint-Michel. Die Tour dahin war recht flach und so hatten wir Zeit, schon auf der Hinfahrt fast 3 Stunden auf Le Mont-Saint-Michel zu verbringen. Wir übernachteten nur 6 km entfernt und wollten abends nochmal hin. Allerdings nicht den langweiligen Weg auf der Straße, sondern übers feste Watt. Der Himmel dazu war beeindruckend. Während wir zügig los kamen, zog sich das Watt in die Länge. Lange Strecken waren nicht gut fahrbar, ein paar Priele gab es auch, es wurde dunkler, so dass wir uns schließlich wieder nach Straße sehnten und echt froh waren, als wir diese erreichten. Zum Glück gab es weder Flut noch Nebel.

    Beleuchtete Le Mont-Saint-Michel vom Watt aus gesehen.
    Beleuchtete Le Mont-Saint-Michel vom Watt aus gesehen.
  • Norwegen 2014 (8)

    Einmal durch den Fluss waten (Divielva, Norwegen)
    Einmal durch den Fluss waten (Divielva, Norwegen)

    Laut Karte erwarteten wir eine Brücke, fanden jedoch nur eine Furt. Es war nicht die erste, die wir Queren mussten, das schöne war, dass diesmal die Sonne schien. Das einzige Problem war, dass wir nur ein paar Sandalen hatten. Diese durfte immer derjenige Tragen, der seinen Rucksack auf die andere Seite bringen wollte. Und so gab es ein paar Extraquerungen, aber nachdem alle ausgiebig geplanscht hatten, konnte es weiter gehen. Von hier aus ging es nur noch nach oben.

    Höhenprofil und Geschwindigkeitsprofil vom Tag
    Höhenprofil (rot) vom Tag
  • England 2022 (3)

    Frühling in England

    Das Osterwochenende kam wie (fast) jedes Jahr mit bestem Wetter, viel Sonne und Wärme. Draußen zu sein macht Spaß, es ist so grün und blumig. Dies ist einer von vielen Eindrücken vom Wochenende, als Blütenenliebhaberin konnte man aller 5 Minuten solche Fotos machen. Die Fotos sind bei einer 90 km Radtour entstanden, die längste Tour dieses Jahr, bisher.

    Kirschblüte
    Kirschblüte
  • Der Rassismus in der Mitte der Gesellschaft

    Eigentlich wollte ich heute Abend einen Freund treffen, der in Mitteleuropa seine Arbeitsstelle an der Uni hat und am Wochenende zur Hochzeitsfeier von Freunden gehen wollte und bis dahin noch ein paar andere Freunde sehen wollte. Aber da das nicht klappt, kann ich ein wenig über Rassismus schreiben. Rassismus ist nämlich der Grund, dass er nicht ins Vereinigte Königreich einreisen kann. Er hat den falschen Pass und daher nicht die Privilegien die man mit westeuropäischem, nordamerikanischem, und vermutlich auch australischem, neuseeländischem, oder japanischem Pass hat: Man kommt ohne Visa fast in jedes andere Land. Er kam bei seiner Reise nur bis zum Check-in Schalter am Flughafen, wo ihm gesagt wurde, er darf nicht nach England, sondern bräuchte ein Visum für die Einreise. Steht halt nur nicht auf der Webseite der britischen Grenzkontrolle, so dass er keins beantragt hatte. Und für viele Jahre konnte er auch problemlos ohne Visa reisen.

    Die Fluggesellschaft war wenigstens so nett, ihn auf einen späteren Flug umzubuchen, so dass er einige Telefonate mit der britischen Botschaft und der Botschaft seiner Nationalität in der Hauptstadt und in London sowie mit der britischen Grenzkontrolle machen konnte. Und es scheint diese Regel mit den Visas zu geben, aber nicht offiziell, weil die Britten zu feige sind das gegenseitige Abkommen über Visafreiheit aufzukündigen sondern nur eine interne Regel für den eigenen Grenzschutz. Sieben Stunden voller Telefonate war dann klar, dass die Reise nicht klappen wird.

    Und natürlich ist auch niemand verantwortlich, es gibt nichts offizielles, so dass er auch noch auf seinen Kosten sitzen bleiben wird.

    Und alles nur, weil er in einem Land auf dem afrikanischem Kontinent geboren wurde. Und genau da ist der Rassismus der weißen, westlichen Welt. Das ist nicht nur ein britisches Problem, auch in Frankreich, Dänemark, Deutschland, Spanien, Österreich, Schweden, anderen europäischen Ländern behandeln wir bestimmte Menschengruppen als Menschen zweiter Klasse. Jeden Tag.

  • Hawaii 2011

    Blick vom Subaru-Teleskop auf Mauna Kea, Big Island, Hawaii, auf die Teleskope des Submillimeter Array und Mauna Loa bei Sonnenaufgang
    Blick vom Subaru-Teleskop auf Mauna Kea, Big Island, Hawaii, auf die Teleskope des Submillimeter Array und Mauna Loa bei Sonnenaufgang

    Nach einer der Beobachtungsnächten am Subaru Teleskop auf Hawaii, bekam ich noch die Führung durchs Teleskop und hatte danach die Chance vom “Catwalk” noch den Sonnenaufgang zu genießen. Im obigen Bild sieht man den Schatten vom Berg, auf dem ich bin an dem anderen hohen Berg auf Big Island projiziert.

    In über 4 km Höhe ist man fast immer über den Wolken, entsprechend selten gibt es Niederschläge. Und durch die vulkanische Bildung sieht die Landschaft wie Mondlandschaft aus. Als Kontrast noch ein Foto 40 km entfernt und 4 km weiter unten.

    Westküste nördlich von Hilo, Big Island, Hawaii
    Westküste nördlich von Hilo, Big Island, Hawaii

    Dies war die Reise, bei der ich mit dem Fahrrad zum Flughafen geradelt bin.

  • Deutschland 2011

    Schlafplatz am Morgen, inmitten von grün, kurz vorm zusammen packen
    Schlafplatz am Morgen, inmitten von grün, kurz vorm zusammen packen

    Wenn man einen Dienstreise nach Hawaii (und auf dem Rückweg nordamerikanische Ostküste) hat und 250 km vom Flughafen Frankfurt lebt, warum dann nicht anstelle des Zugs mit dem Fahrrad zum Flughafen fahren? Und wenn man schon dabei ist, warum nicht auch noch wild campen? Da ich schon Erfahrung mit langen Radtouren hatte, erschien mir die Reise nicht so verrückt. Die Radtour hat zwar meinen CO2 Fußabdruck nicht wirklich verbessert, aber das Gefühl, etwas erreicht zu haben war trotzdem gut. So viel Gepäck hatte ich sonst nicht beim Radfahren: viel mehr Wechselsachen, meinen großen Wanderrucksack, Laptop…

    Den größten, unerwarteten, Nutzen bemerkte ich jedoch auf der Rückfahrt. Über Nacht flog ich von Boston zurück nach Frankfurt, den Tag des Rückfluges hatte ich noch Boston mit einem geliehenem Fahrrad erkundet. Ich glaube, ich war morgens um 8 in Frankfurt, musste noch zum Hotel, wo das Fahrrad (und alles, was ich nicht in den USA brauchte) die letzten 3 Wochen sicher verwahrt war, dann vom Reiserucksack alles in die Fahrradtaschen umpacken, zeitiges Mittag und los ging es. Und so radelte ich innerhalb von 15 Stunden auf zwei verschiedenen Kontinenten. Es ging flussaufwärts durchs Main- und Kinzigtal, schauen wie weit ich komme. Auf der Wasserscheide zum Fuldatal übernachtete ich, die letzen Höhenmeter merkte ich, dass ich die Nacht zuvor im Flugzeug geschlafen hatte. Aber dafür hatte ich keine Probleme mit Jetlag, sondern fühlte, dass ich die Zeit gut nutzen konnte. Im Zelt habe ich super geschlafen und fühlte mich am nächsten Morgen richtig gut.

    Voll bepacktes Fahrrad auf leerem Radweg
    Voll bepacktes Fahrrad auf leerem Radweg