• Schweden 2012 (3)

    Wildes Campen irgendwo in Schweden.
    Wildes Campen irgendwo in Schweden. Das Zelt steht hinter mir und alles Nötige ist draußen: Jacke zum drauf Sitzen, Tacho und Notebook zum Protokollieren des Tages und der Rucksack mit dem Abendessen.

    Mit einem Freund radelten ich von Göteborg nach Stockholm, wo wir einen weiteren Freund besuchten. Von dort aus ging es für mich allein weiter nach Trelleborg und zeltete dabei wild. Das Schöne an Schweden ist, dass es legal ist, man braucht also keine Angst zu haben, gesehen zu werden. Und es ist schön, Wasser immer in der Nähe zu haben. Ein Bad, um das Salz des Tages wegzuspülen, ist immer sehr willkommen. Hier war es ein sehr kurzer Weg vom Zelt zum Wasser. Leider kein Sonnenschein, daher war ich nur eine kurz Zeit im Wasser.

    Blick auf den See in der Nähe meines Campingortes.
    Blick auf den See in der Nähe meines Campingortes.
  • Thüringen 2012

    Frühling im Thüringer Becken: weiße Blüten inmitten von Grün und mein Fahrrad
    Frühling im Thüringer Becken: weiße Blüten inmitten von Grün und mein Fahrrad

    Im Moment sieht es wieder so ähnlich draußen aus. Der Frühling ist da mit warmen Tagen und erwachender Natur. Ich mag den Kontrast zwischen weißen Blüten und grünen Feldern. Es zieht mich nach draußen, auch weil man wieder bequem rasten kann. Nachdem ich kürzlich das erste Mal wieder eine lange Pause auf dem Gras machen konnte ohne zu frieren, habe ich gemerkt, wie ich das im Winter vermisst habe. Obwohl es mir erst bei der Pause klar geworden ist. Radfahren durch Natur ist ja schon an sich entspannend, diese Momente dazwischen, in denen ich gar nichts tue und einfach nur sitze, jedoch auch sehr Wichtig für meine mentale Gesundheit. Einfach wieder eine Verbindung zu mir aufbauen, wozu ich mir an vielen Tagen nur morgens und abends die Zeit dafür nehme.

  • Dresden 2022

    Frauenkirche Dresden
    Frauenkirche Dresden

    Beim Deutschlandbesuch dieses Frühjahr hatte ich auch die Chance Dresden zu besuchen. Nach fast zwei Wochen warmen Wetters in Europa (das umfasste auch die Zeit in der ich für die Reise gepackt hatte) war es an dem Tag aufgrund eines Nordwinds bei 2 bis 6°C bitterkalt. Selbst sechs Schichten waren nicht ausreichend um lange draußen bleiben zu können. Zum Glück war es trocken. Durch das Wetter war die Stadt recht leer, was das Besichtigen angenehmer gemacht hat. Und das Abendessen war sehr lecker.

    Zwei Wandmosaike/Fliesenbilder finden sich in Dresden nah beieinander: Eine sozialistische Version am Kulturpalast (Weg der Roten Fahne), und eine aristokratische Version im Fürstenzug.

    Mosaik am Kulturpalast Dresden
    Mosaik am Kulturpalast Dresden
    Schlossplatz Dresden, mit Oberlandesgericht, Fürstenzug und Schloss
    Schlossplatz Dresden, mit Oberlandesgericht, Fürstenzug und Schloss
  • Österreich 2008

    Blick vom Stubnerkogel nach Osten, hinüber zu den Bergen auf der anderen Seite des Gasteiner Tal (Österreich). Ende Oktober gab es schon den ersten Schnee.
    Blick vom Stubnerkogel nach Osten, hinüber zu den Bergen auf der anderen Seite des Gasteiner Tal (Österreich). Ende Oktober gab es schon den ersten Schnee.

    Der Tag fing für mich mit einer kleinen Migräne an. Daher machten wir nur einen kleinen Spaziergang zum Portal des Tauerntunnels. Glücklicherweise waren die Auswirkungen der Migräne nicht zu schlimm und ab Mittag ging es wieder besser. Der Kumpel mit dem ich im Urlaub war wollte den Tag entspannen, aber bei mir kam am Nachmittag der Tatendrang hoch und so setzte ich mich nochmal aufs Fahrrad einfach mal schauen wie weit ich kommen würde. Und das war erstaunlich weit, bei leichter Steigung schaffte ich einiges an Höhenmetern bevor ich das erste Mal auf die Karte schaute. Und als ich sah, dass ich schon recht weit Richtung Stubnerkogel gefahren war, hatte ich dann den Ehrgeiz, auch noch den Gipfel zu erreichen. Die Sonne stand dann zwar schon tief, aber ich habe es geschafft. Glücklich machte ich von oben einige Bilder und genoss die Aussicht, bevor es dann die 1000 Meter wieder runter ins Tal ging. Dank Dynamo musste ich mir keine Sorgen um die Dunkelheit machen und bevor es dunkel war, war ich auch schon wieder an der Unterkunft.

  • Calar Alto August 2010 (2)

    Calar Alto (Andalusien, Spanien) vom Flugzeug im Anflug nach Almeria.
    Calar Alto (Andalusien, Spanien) vom Flugzeug im Anflug nach Almeria.

    Das Ziel der heutigen Reise ist schon sichtbar. Aber es wird noch ein langer Weg dahin sein, erstmal geht es ein noch paar Tausend Meter nach unten, bis ans Meer und dann wird uns das Taxi wieder über 2000 Meter nach oben fahren. Es war allerdings toll, den richtigen Platz bei bestem Wetter zu haben, bei den wenigsten Reisen konnte ich das Observatorium sehen.

  • Bretagne 2013 (3)

    Im Schatten der Chapelle Saint-Michel, Frankreich
    Im Schatten der Chapelle Saint-Michel, Frankreich

    Die Sonne war heiß an diesem Augusttag, und wir waren echt froh ein schattiges Plätzchen in so einer schönen Umgebung für unser spätes Mittag gefunden zu haben. Vielleicht war es auch ein Nachmittagssnack 🙂 Nach der Stärkung gab es noch einen Spaziergang ans Meer bevor wir die letzten 15 km zu unserer gebuchten Unterkunft weiterfuhren.

    Chapelle Saint-Michel, Frankreich
    Chapelle Saint-Michel, Frankreich
  • England 2022

    Frühling vor dem Buckingham Palace, London (England, Vereinigtes Königreich)
    Frühling vor dem Buckingham Palace, London (England, Vereinigtes Königreich)

    Über das Wochenende besucht mich eine Freundin. Sie hat den frühestmöglichen Flug genommen, so dass wir noch etwas Zeit am Vormittag und den ganzen Nachmittag zum Erkunden Londons hatten bevor es zu meiner Wohnung ging. Und so verließen wir am Hyde Park Corner die U-Bahn und machten uns auf dem Weg ins Stadtzentrum, zum Buckingham Palace, wo wir Glück hatten und noch etwas vom Wachwechsel sehen konnten, weiter durch den St. James Park zur Westminster Abbey und House of Parliament, zum Trafalgar Square, London Eye und schließlich noch Covent Garden, wo wir wieder in die U-Bahn stiegen.

    Zwischen diesen beiden U-Bahn Haltestellen liegen gerade einmal 3 Kilometer und doch haben wir einige tausend Schritte geschafft und über 6 Stunden gebraucht. Es gab einfach so viele Umwege und so viel zu sehen. Das Wetter wurde auch sonniger als erwartet. Kurzentschlossen haben wir noch London Eye gebucht. Das war auch mein erstes Mal, bisher war mir der Eintrittspreis zu hoch, aber die Aussicht war es wert und wir waren auch nur zu siebend in einer Kabine, wodurch man sich sehr frei bewegen konnte. Es war ein guter Tag und wir waren froh, als wir endlich zu Hause waren.

    Blick vom London Eye auf Themse, House of Parliament mit Big Ben, Westminster Abbey und das südwestliche London
    Blick vom London Eye auf Themse, House of Parliament mit Big Ben, Westminster Abbey und das südwestliche London
  • Berlin 2021

    Berliner Fernsehturm
    Berliner Fernsehturm

    Meinen Deutschlandbesuch letztes Jahr habe ich mit dem Flugzeug gemacht, damals vor allem, weil ich nicht noch die Regelungen von zwei weiteren Ländern (Frankreich, Belgien), durch die die Zugreise führt, beachten wollte (*). Da der Flug überpünktlich und die Einreise mit EU Pass sehr zügig war (**), hatte ich dadurch noch eine ganze Menge Zeit, bevor der gebuchte ICE abfuhr (um den Sparpreis zu nutzen). Und so nutzte ich die Chance für einen Spaziergang vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof entlang der Straße unter den Linden und dem Regierungsviertel. Ich war dann aber doch froh, den Bahnhof erreicht zu haben, der Rucksack drückte auf den Schultern und der Magen fragte nach Mittag.

    *: Wobei der Preisunterschied durchaus auch noch eine Rolle spielt: https://ronnyerrmann.uk/2022/03/10/carbon-responsible-travel/ Es ist so traurig zu sehen wie viel teurer eine Zugreise verglichen mit einem Flug ist.

    **: Ich dachte erst, das es eng werden könnte, als ich eine lange Stecke entlang der Schlange für die Passkontrolle ging, nur um deren Ende zu finden. Aber dann kam jemand durch und sammelte die Leute mit EU Pässen ein, so dass ich keine 10 Minuten brauchte, bis ich durch war. Ich hatte in dem Moment viel Häme für die Britten gefühlt (ein Flug aus England und einer aus Schottland) und dachte mir, das haben sie jetzt von ihrem Brexit. Allerdings fühlte sich dieses Gefühl wiederum nicht richtig an, es war ja kein konstruktiver um den Brexit rückgängig zu machen oder diesen zu akzeptieren. Ich habe immer noch keine Gelassenheit über den Brexit. Hat irgendwer Tipps dafür?

  • England 2016 (2)

    Sommernachmittag in Richmond Park (London, Vereinigtes Königreich) mit Blick auf die Londoner Skyline: links St Pauls, London Eye, Cheese Grater, Walkie Talky, Tower bridge, ganz rechts The Shard
    Sommernachmittag in Richmond Park (London, Vereinigtes Königreich) mit Blick auf die Londoner Skyline: links St Pauls, London Eye, Cheese Grater, Walkie Talky, Tower bridge, ganz rechts The Shard

    Als ich in London lebte, bestand mein Arbeitsweg aus einer Radtour und einer Zugfahrt (manchmal radelte ich die ganze Strecke, aber das war weit mehr als eine Stunde Radfahren). Die Radtour selber führte mich oft durch den Richmond Park. Der Park ist ziemlich groß, zumindest viel größer als ich erwartet hatte mit etwa 3 mal 3 km langen Seiten. Und manchmal war die Aussicht dort einfach schön, definitiv ein ruhiger Ort im sonst eher hektischem London. Die Ruhe weg hat auch das Wild im Park, die Rehe grasten neben der Straße, 5 Schritte und ich wäre dazwischen gewesen.

    Rotwild in Richmond Park (London, England)
    Rotwild in Richmond Park (London, England)
    Blick auf die Londoner Skyline: links St Pauls, London Eye, Cheese Grater, Walkie Talky, Tower bridge, ganz rechts The Shard
    Blick auf die Londoner Skyline: links St Pauls, London Eye, Cheese Grater, Walkie Talky, Tower bridge, ganz rechts The Shard
  • Slowakei 2013

    Die Hohe Tatra (Slowakei) eine Stunde nach Sonnenaufgang. Wolken haben sich sehr schnell an den Hängen gebildet.
    Die Hohe Tatra (Slowakei) eine Stunde nach Sonnenaufgang im September. Wolken haben sich sehr schnell an den Hängen gebildet.

    Diese Foto sind bei der Abreise aus der Hohen Tatra entstanden. Zuvor verbrachte ich ein paar Tage mit Arbeit und zwei Tage Urlaub dort. Heute begann die Radtour zurück nach Deutschland. Es wäre vermutlich ein toller Zeitraffer geworden, hätte ich das bei Sonnenaufgang gedacht. Da war es komplett klar und keiner Wolke zu sehen und entsprechend dachte ich, dass sich ein Zeitraffer auf keinen Fall lohnt. Als wir vom Frühstück zurück kamen, hingen dann schon Wolken an den Bergen. Dieser Steifen sah sehr schön aus und wir genossen den Sonnenschein beim Radeln.

    Die Hohe Tatra zum Sonnenaufgang (Slowakei)
    Die Hohe Tatra zum Sonnenaufgang (Slowakei)